Eine Rose für Rosie

Jetzt sind es schon 4 Jahre her, seit ich mit meinem Blog angefangen habe. Heute schreibe ich meinen 40. Blogbeitrag und wähle als Titelbild eine Rose für Rosie. Schreiben macht mir sehr viel Spass. Nächstes Jahr werde ich einen 5-Tageskurs zum Schreiben von Kurzgeschichten bei Sybil Schreiber in Zurzach besuchen. Glücklicherweise liegen diese 5 Schreibtage weit auseinander, damit man dazwischen Zeit hat, um sich im Schreiben von Kurzgeschichten zu üben. Bis jetzt habe ich erst Geschichtenanfänge im Kopf und noch keine ganze Geschichte auf dem Papier oder im Computer. Ihr werdet dann davon erfahren, ob es mir gelingen wird eine eigene Geschichte entstehen zu lassen.

Sybil Schreiber und Steven Schneider werdet ihr alle kennen. Sie schreiben Kolumnen für die Coop-Zeitung. Christian und ich lesen diese Kolumnen mit Vergnügen jede Woche. Sie bringen es einfach mit Charme auf den Punkt, was für eheliche Kleinstdramen man und frau im Alltag erleben. Wir haben die beiden auch schon live erlebt und konnten uns vor Lachen kaum mehr halten. Neu hat Sybil Schreiber ein eigenes Buch herausgebracht mit Kurzgeschichten. Wir haben eine Lesung mit ihr in der Bibliothek Baden besucht. Sie hat bei dieser Gelegenheit verschiedene Werkstatt-Geheimnisse verraten, was mich bewogen hat, einen Kurs bei ihr zu besuchen. Ihr Buch heisst «Sophie hat die Gruppe verlassen». Die Geschichten sind sehr spannend und gehen unter die Haut. Ich kann das Buch nur empfehlen.

Auch empfehlen kann ich das Buch «Königskinder» von Alex Capus. Es ist packend geschrieben und Christian und ich haben es beide während unserer Traumferien im September in Kreta in einem Zug durchgelesen. Es ist auch erstaunlich wie Alex Capus wahre Geschichte zur Zeit der Französischen Revolution mit der heutigen Zeit verknüpfen kann.

Am 29. September habe ich mein erstes Swiss-Postcrossing-Meeting in Rapperswil erlebt. Es wurden für diesen Anlass spezielle Postkarten gedruckt und so haben wir alle ganz fleissig geschrieben und unterschrieben. Diese Karten mussten ja in die ganze Welt verschickt werden. Dazwischen haben wir aber einen Spaziergang durch Rapperswil gemacht, haben den Rosengarten (siehe Titelbild) bewundert und sind zum Kaffee mit dem Schiff zur Insel Ufenau gefahren. Es waren auch ein brasilianisches Ehepaar und ein chinesischer Student dabei, die momentan in der Schweiz wohnen. Ich kann es manchmal kaum fassen wie viele freundliche Leute es auf der ganzen Welt gibt. Gerade heute kam eine Karte von Anastasia aus einer kleinen Stadt bei St. Petersburg. Sie schreibt von ihrem Alltag und sendet liebe Grüsse aus Russland. Von Hand geschrieben wirkt alles sehr authentisch und man merkt, dass eine eigenständige Persönlichkeit dahintersteckt. Keine Handschrift ist gleich wie die andere.

Ich schreibe wahnsinnig gerne Postkarten von Hand. Ich kaufe auch immer wieder so viele neue Postkarten, dass ich mir überlegt habe, 10 Leute für 2019 zu suchen, die jeden Monat eine Postkarte von mir bekommen wollen. Bedingung wäre, dass diese 10 Leute je 50 Franken direkt auf das Konto von Chance for Children einzahlen würden. Das wären dann 500 Franken, die für die Weiterentwicklung des Projektes verwendet werden könnten. Also falls ihr Interesse habt, schreibt mir einfach per Email oder whatsapp eure Adresse und im Januar geht es los mit Postkarten. Lasst euch überraschen. Ich freue mich darauf.

Aus Finnland habe ich schon Karten von der Designerin Inge Löök bekommen. Vor allem die Karten von den «old ladies» strahlen so viel Lebensfreude und Begeisterung aus, dass dies richtig ansteckend wirkt. Die beiden alten Damen scheinen auch unendlich Humor zu haben und lachen sich die Seele aus dem Leib. Falls ihr ein richtiges Postkartenparadies erleben und auch die Karten von Inge Löök finden wollt, müsst ihr mal nach Bern ins «Chat Noir» gehen. Am 40-jährigen Jubiläum von Chat Noir habe ich auch die Postkartenschreiberin Sabine Rieker persönlich getroffen, nachdem wir uns schon öfters Postkarten geschrieben hatten. Das hat mich sehr gefreut.

Gerne lade ich euch am Samstag 1. Dezember morgens in den Claro-Laden in Möriken ein, wo ich verkaufen werde. Wir haben übrigens auch ganz wunderschöne Weihnachtskarten. Gleichzeitig findet im Gemeindehaus ganz in der Nähe ein grosser Basar statt, wo man sich gut verpflegen kann.

Am 7. Dezember bin ich von 16 bis 21 Uhr am Chlausmärt in Mellingen anzutreffen, wo ich Handwerksartikel von Chance for Children verkaufen werde. Man kann an den Tagen davor und danach auch bei uns zu Hause zu einem Adventstee vorbeikommen und einkaufen.

Am 8. Dezember findet dann noch in Baden der Adventsmarkt der arwo und vielen geschützten Werkstätten statt. Ich finde, dass es der schönste Adventsmarkt überhaupt ist und es gibt ganz zauberhafte Geschenke zu kaufen. In der Stadtkirche finden während des ganzen Tages auch kleine Konzerte statt.

In der kommenden dunkelsten Jahreszeit warten viele lichtvolle und fröhliche Stunden auf uns. Geniessen wir es und lassen uns nicht stressen. Nehmen wir uns Zeit für uns und andere.

6 Gedanken zu „Eine Rose für Rosie

  1. Barbara

    Liebe Rosemarie
    Dein Blog ist immer wieder schön zu lesen 🙂
    Der „Chat noir“ in Bern ist echt genial. Als ich noch in Bern wohnte, ging ich da immer wieder mal „schnöiggen“.

    Liebe Grüsse aus Zandvoort (Niederlande) (wir sind hier in den Ferien 😉 )

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  2. Margrit Friedli

    Liebe Rosmarie
    Ich wünsche dir viel Freude im Schreibkurs. Super, ich freue mich schon, Dein Buch zu lesen.

    Liebe Grüsse
    Margrit

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  3. Therese Richner

    Ich komme jetzt schon in den Genuss von monatlichen handgeschriebenen Postkarten. Wunderbar, nur zu empfehlen!
    Danke für deinen „gluschtigen“ Blog.

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  4. Matthias Künzi

    Den Schreibkurs finde ich coooool. Hat nicht schon Goethe in etwa gesagt: „Der Wunsch, etwas zu tun, ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass hier eine Fähigkeit schlummert.“ Und wenn die Fähigkeit bereits offenbar ist: wow, dann geht dann aber die Post ab … !!!!!
    Matthigruss an euch beide 🙂

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  5. Heidi Monnerat

    Wow, liebe Rosemarie dein Beitrag strotzt vor Energie und guten Ideen. So dass ich beim Lesen denke,
    ja das wärs und auch auf das hätte ich Lust.
    Vielen Dank dafür.
    Dass du einen Schreibkurs machst freut mich am meisten .
    In Vorfreude auf deine kommenden Geschichten …
    …liebe Grüsse Heidi Monnerat

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